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Immobilie kostenlos bewerten: Alles was Sie darüber wissen müssen!

Die Immobilienpreise verändern sich immerzu. Laut Nachforschungen sind die Immobilienpreise in Deutschland um rund 30 Prozent gestiegen. Hausbesitzer sind oft überrascht, wie viel ihre Immobilien Wert sind. Aus diesem Grund empfehlen wir eine gründliche Immobilienbewertung. Sie ist eine gute Grundlage für Preisverhandlungen beim Immobilienverkauf. Folgend zeigen wir auf, wie Sie zu einer kostenlosen Immobilienbewertung kommen und was genau Sie dabei beachten sollten.

Das Wichtigste in Kürze

Ist eine Immobilienbewertung überhaupt sinnvoll?

Ja! Eine Immobilienbewertung ist immer dann sinnvoll, wenn Sie Ihre Immobilie zu einem realistischen und marktgerechten Preis verkaufen wollen. Dabei darf der Preis einer Immobilie nicht zu niedrig angesetzt werden, da dadurch ein finanzieller Verlust entsteht. Ist der Preis jedoch zu hoch schreckt er die potenziellen Käufer ab und setzt eine negative Preisspirale in Gang.

Für die Immobilienbewertung benötigte Unterlagen

Diese Unterlagen benötigen Sie für die Bewertung einer Immobilie:

Welche weiteren Unterlagen Sie individuell für Ihre Immobilie noch brauchen, erfahren Sie vom Makler/Sachverständigen, der Ihre Immobilie bewertet. Wir unterstützen sie gerne dabei.

Der Wert einer Immobilie basiert auf einigen Faktoren

1. Die Lage der Immobilie

Die Lage der Immobilie wird durch folgende Punkte bewertet: die einfache Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel, genügend Einkaufsmöglichkeiten, Schulen, Kindergärten, Restaurants, Ärzte, Bankfilialen, Poststellen, eine Lärmbelästigung durch Flug- und Straßenverkehr.

2. Art und Größe der Immobilie

Die Zimmeraufteilung, die Höhe der Decken, Anzahl der Badezimmer und Gästetoilette, Keller-, Balkon-, Gartengröße sind bei der Betrachtung der Art und Größe einer Immobilie wichtig.

3. Bausubstanz und Energieeffizienz

Welches Baumaterial wurde verwendet, ist das Heizsystem veraltet oder neuwertig, die Beschaffenheit von Außentüren, Fenstern und der Fassade des Hauses. Hier gilt: der Stein-auf-Stein-Bau ist wertvoller als der Bau mit Fertigelementen. Diese Fragen sind bei der Qualitätsbewertung der Immobilie meist entscheidend. All diese Faktoren, die teilweise auch für geringeren Energiebedarf sorgen, werden in einem Energieausweis notiert, der beim Verkauf einer Immobilie unbedingt vorgelegt werden muss.

4. Zustand der Immobilie

Eindringende Feuchtigkeit oder Schimmel an den Wänden sind meist die häufigsten Mängel an einer Immobilie. Dies kann zum Teil vom Bewohner ausgelöst werden, zum Teil aber auch auf Fehler beim Bau zurückzuführen sein. Solche Mängel können den Wert der Immobilie ein ganzes Stück senken. Deshalb gilt immer: je moderner eine Immobilie desto höher ist ihr Wert.

5. Baujahr der Immobilie

Alt/Neu – Wobei weder das eine noch das andere unbedingt einen hohen oder niedrigen Preis bedeutet. Auch hier ist entscheidend, ob diese umfassend modernisiert wurde.

6. Ausbaumöglichkeiten

Hier wird überprüft, inwieweit der Eigentümer freie Hand beim Ausbauen der Immobilie hat (Wintergarten, Dach, Innenwände), ob Teile der Immobilie unter Denkmalschutz stehen und aus diesem Grund nicht verändert werden dürfen und ob im Ort weitere Vorschriften gelten, die den Erhalt des Stadtbildes sichern sollen.

7. Erschließungszustand

Hier wird der Anschluss von Telefon, Wasser und Internet überprüft. Ist sogar ein Hochgeschwindigkeits-Internetanschluss in der Region möglich, steigert dies den Wert einer Immobilie.

8. Nutzung und Inventar

Bezugsfreie Objekte, die dem Erwerber sofort zu seinem eigenen Zweck zur Verfügung stehen, werden meist höher bewertet als vermietet Eigentumswohnungen, da hier zum Zeitpunkt der Veräußerung ein Mietverhältnis besteht. Geht es aber um einen Kapitalanleger, dann kann eine vermietete Wohnung durchaus auch interessant sein.

9. Grundbucheinträge

Welche Bewertungsverfahren gibt es?

Die Grundbewertung umfasst drei verschiedene Bewertungsarten.

Das Vergleichswertverfahren

Beim Vergleichswertverfahren betrachtet der Makler die Verkaufspreise aus der Region für grob vergleichbare Objekte und berechnet aus den Werten den Durchschnittswert. Diese Werte bieten die Grundlage für die nachfolgende individuelle Bewertung der Immobilie.

Das Ertragswertverfahren

Beim Ertragswertverfahren wird der zu erwartende Ertrag für den Käufer (Mieteinnahmen) berechnet.

Das Sachwertverfahren

Das Sachwertverfahren fragt nach dem Gebäudewert und nach dem Grundstückswert der Immobilie.

Zu nähere Informationen zu den jeweiligen Bewertungen können wir sie sehr gerne näher beraten.

Bewertung einer Immobilie vor Ort

Es gibt verschiedene Gründe, die den Eigentümer dazu bewegen eine Immobilie zu bewerten. Plant der Eigentümer den Verkauf seiner Immobilie, benötigt er eine realistische Einschätzung dieser. Andersherum, wenn ich Käufer einer Immobilie bin, möchte ich wissen, ob das Angebot vom Verkäufer der Immobilie gerecht wird.

Auch wenn eine Immobilien-Bewertung online möglich ist, empfehlen wir unseren Kunden eine Bewertung vor Ort. Hierbei überprüfen Experten die Immobilie und notieren alles exakt. Die Experten, also die Makler kennen den Markt und das Geschäft sehr genau und können auch einige Tipps anwenden, um den höchstmöglichen Preis zu erzielen. Von den regionalen Experten erfahren sie also den optimalen Verkaufspreis mit der Sie dann die Möglichkeit haben ein Gutachten aufzusetzen.

Während der Bewertung vor Ort werden wertmindernde und wertsteigernde Faktoren mit einbezogen. Wertmindernde Faktoren sind zum Beispiel ein feuchter Keller, veraltete Sanitäranlagen oder eine unmodern gewordene Heizart. Wertsteigernde Faktoren sind kürzlich vorgenommene Sanierungen, Ausbaumöglichkeiten des Dachbodens oder mögliche Erweiterungen an der Wohnfläche – Wintergarten.

Online-Bewertung einer Immobilie

Sie können Ihre Immobilie auch online bewerten lassen. Die Berechnung läuft über einen Algorithmus auf Basis von Vergleichsobjekten. Anschließend bekommen Sie die Analyse per E-Mail zugeschickt.

Bei der Online-Bewertung ist darauf zu achten, die Daten so genau wie nur möglich einzutragen, denn nur so kann eine ungefähre Bewertung erfolgen. Der Endwert ist ein ungefährer Wert der Immobilie, entspricht jedoch nicht dem Verkaufswert, da es online nur möglich ist einen ungefähren Wert herauszufinden. Die wertsteigenden Ausstattungen oder wertmindernde Faktoren können hierbei nicht berücksichtigt werden. Deswegen empfehlen wir immer eine kostenlose Immobilienbewertung von unseren Maklern vor Ort.

Die Online-Bewertung ist ratsam, wenn Sie:

Erstellung eines Gutachtens

Das Gutachten ist ein Dokument, auf das sich sämtliche Verhandlungen berufen können. Hier werden sämtliche Feinheiten und Schäden detailliert geprüft und aufgeschrieben. Die Niederschrift des Gutachters ist kostenpflichtig; ab 500 € sollte der Interessent hierbei miteinberechnen. Wird ein gerichtliches Gutachten benötigt, sollte dies über einen öffentlich bestellten und vereidigten Immobiliengutachter erfolgen.